Gewalt im öffentlichen Raum bei Schülerinnen und Schülern

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Arbeitsgruppe VIII - Gewalt im öffentlichen Raum bei Schülerinnen und Schülern
Arbeitsgruppe VIII - Gewalt im öffentlichen Raum bei Schülerinnen und Schülern

Die Gründung der Arbeitsgruppe und die Aufgabenzuweisung erfolgte im Hinblick auf die sich in letzter Zeit häufenden Berichte über auffällige - negative - Veränderungen im Schul- und Freizeitverhalten von Jugendlichen, bei denen neue, medienorientierte Technologien verwendet wurden. Vor allem der Missbrauch von Handys - Stichworte: "Happy Slapping", pornografische Videos, Killerspiele u.a. - werden in diesem Zusammenhang immer wieder dargestellt.

Um die Möglichkeiten präventiver Maßnahmen gegen diese Missbräuche festzustellen, wurden die Mitglieder der Arbeitsgruppe über den letzten Stand von Arten und Möglichkeiten neuester Technologien informiert. Insoweit wurden Sachverständige der Firma "afw-technologies" angehört, aufgrund derer profunden Kenntnissen die von der Arbeitsgruppe zunächst angedachten Versuche, durch Eingriffe in die Hardware der Handys den Umfang des Missbrauchs einzuschränken, aufgegeben wurden. In den nächsten Sitzungen der Arbeitsgruppe wird stattdessen u.a. die Frage entschieden werden, durch welche präventiven Maßnahmen die Jugendlichen selbst problembewusst gemacht werden können. Hierbei ist einleitend die Frage zu entscheiden, über welche Moderatoren (Lehrer, Eltern, Jugendämter, Polizei u.a.) dieser Personenkreis angesprochen werden soll. Anschließend wird über weitere Formen und Inhalte des Projekts zu entscheiden sein.

Die Arbeitsgruppe kam zu dem Ergebnis, dass neue Medien ein wichtiges Arbeitsfeld für Schulen sind. Nur in gemeinsamer Verantwortung von Elternhaus und Schule können Kinder und Jugendliche einen kompetenten und kritischen Umgang mit den neuen Medien lernen. Für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe konnte die Vorsitzende des Landeselternbeirats gewonnen werden. In der Folge wurde ein landesweiter Wettbewerb eingerichtet, im Rahmen dessen Schulen ihre Umsetzungskonzepte zu einem ethisch verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien vorstellen können. Der Wettbewerb ist an alle Schulleitungen und Elternvertreter Hessens adressiert; Einsendeschlusswar der 3.10.2008. Die Beiträgesind inzwischenvon einer Jury gesichtet worden;die bestensechs Einsendungen werden im Rahmen einer Festveranstaltung gewürdigt und mit Geldpreisen ausgezeichnet.

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